Ich dachte als Schülerin immer “Wenn ich Studentin bin, werden die Semesterferien das Beste am Studium!”. Tja, weit gefehlt! Damals wusste ich noch nicht, dass Semesterferien ein anderes Wort für Qualen ist. In meinem Fall heißt das so viel wie: Klausuren ohne Ende und dementsprechend auch Lernen ohne Ende. Zeit für irgendwelche Freizeitaktivitäten oder gar Partys muss man sich dann erst “freischaufeln”, wenn man im Schnitt 9 Klausuren schreibt.
Hinzu kommt dann noch das “Ich drück mich vor dem Lernen” – Syndrom, was nicht sehr hilfreich ist und oftmals zu sehr deprimierenden Tagen führt, da man sich lieber Gedanken über die Zukunft macht oder in Erinnerungen schwelgt, wie schön das Leben als Schülerin war.
Ich bin immer noch davon überzeugt, dass das auch an meinem momentanen Studiengang liegt. Was liegt da also näher, als den Studiengang zu wechseln und zu hoffen.
Momentan bin ich schon recht erleichtert, dass ich bereits 2 Klausuren hinter mir habe und nur noch 4 weitere auf mich warten. Immerhin müssen einige, die nicht gewechselt haben, ganze 10 Klausuren schreiben.



